(psssst, Klick macht groß)
Montag, 12. Dezember 2011
Samstag, 10. Dezember 2011
Kleine Tasche aus Filzwolle
Beim Martinssingen fällt mir alljährlich auf und wieder ein,
dass das kleinste Familienmitglied gar keine
angemessene Tasche besitzt.
Alle unsere Taschen sind für große Menschen
oder zumindest mittelgroße Menschen gedacht
und schleifen bei dem Mini auf´m Boden.
Für nächstes Jahr habe ich aber jetzt vorgesorgt:
Aus Filzwolle habe ich ein handliches Täschi gestrickt.
Und so habe ich das gemacht:
Anfangs ungefähr 60 Maschen aufgenommen
und so lange glatt rechts gestrickt
bis die Tasche die gewünschte Größe hatte,
bei mir waren das 48 Reihen.
Auf dem Foto ist die untere die erste Reihe,
von dort habe ich mich nach oben gearbeitet.
Nach den 48 Reihen bin ich auf der Hälfte angekommen,
dort musste ich mir überlegen wie breit der Taschenboden werden soll.
Hier habe ichs nochmal verdeutlicht,
sechs grünen Reihen nach den Abnahmen sind der Boden.
Seitlich nach den 48 Reihen habe ich also jeweils sechs Maschen abgekettet,
dann einen sechs Reihen breiten Boden gestrickt
und dann noch 48 Reihen,
passend zur ersten, breiteren Seite gestrickt.
Danach Nadel und Faden geschwungen
und die Seiten zugenäht.
Der Boden sah dann unten von der Seite so aus:
Dort läuft die Naht:
Oben habe ich noch Griffe drangehäkelt,
4 Maschen breit.
Ruckzuck mit Stäbchen.
Die Griffe sind beim Waschen nicht sehr doll eingeschrumpft,
hätte ich also ruhig noch ein paar Stäbchenreihen weglassen können,
man weiß das vorher ja nie so genau.
Aber ich dachte, lieber zu lang als zu kurz.
Und da die Tasche zum Glück nicht auf dem Boden schleift,
wenn der kleine Mann seine Legos damit durch Wohnzimmer transportiert,
muss ich die Tragegriffe auch nicht mehr nachträglich kürzer nähen.
Puh, Glück gehabt :o)
Donnerstag, 8. Dezember 2011
aus Schal wird Loop
Alle haben nen Loop,
nur ich hab keinen,
so kann das hier nicht weitergehen!
Ich habe einen Schal.
Und das beste an dem ist,
dass er mal ein Pulli war!
Das war mal ein Chenillepulli vor einigen vielen Jahren.
Als Pulli mochte ich den dann irgendwann nicht mehr,
fand aber die Wolle so toll.
Also habe ich mich damals an ein aberwitziges Projekt begeben:
Ich habe den Pulli aufgezogen
und zu einem Schal verstrickt.
Hört sich sehr unspektakulär an.
Ich wusste auch vorher, in meinem jugendlichen Leichtsinn, nicht,
dass diese maschinell hergestellten Pullover nicht an einem Stück gestrickt,
sondern vielmehr aus Meterware genäht werden.
Das bedeutet nämlich,
dass nach jeder einzelnen Reihe der Faden endet!
Der Schal ist also ein GeduldsFlickwerk
und blickt jetzt einem neuen Dasein entgegen:
dem Loop.
Ich werde die Enden zusammennähen,
dann passt das Gestrick dreimal um meinem Hals :o)
Ich hab das schon ausprobiert,
das wird was :o)
Und schon bei Sonnenuntergang
(welche Sonne?????)
werde auch ich mich zu den Loopbesitzern zählen können!
Ätsch!
:o)
Mittwoch, 7. Dezember 2011
Haushaltshilfe - Weihnachtsgeschenktipp ;o)
Hilfe, der Haushalt!
Mitunter wächst er mir ein paar Zentimeter über den Kopf.
Drum freu ich mich umso mehr über meine allerneuste Freundin.
Rot, rund und fleißig,
hat sie einen eigenen Zuständigkeitsbereich zugewiesen bekommen:
das Schlafzimmer.
Dort wuselt sie bei Tage in allen Ecken und,
besonders gerne gesehen, unter und hinter dem Bett
und wischt Staub.
Wunderbar!
Ich muss nur noch ab und an feucht durchwischen,
das lästige Staubsaugen entfällt.
Das ist echt eine Wohltat!
Ich weiß das es diese runden Kollegen auch mit
Saugfunktion gibt, die hat unsere nicht.
Aufgrund unserer minderjährigen Mitbewohner
wäre ein unbeobachtetes Sauggerät nicht empfehlenswert.
Das wäre im Wohnraum entweder nur mit Ausweichen beschäftigt
oder würde unser ganzes Lego-Playmo-Hastenichgesehn aufsaugen.
Neenee, das geht nicht,
dann lieber nur ein wandelnder Staubwedel.
Dienstag, 6. Dezember 2011
aus der Backstube
Die Weihnachtsbäckerei läuft auf Hochtouren,
hier gewähre ich einen kleinen Einblick.
(Leider keinen Einschmeck :o)
Hmmmmmmm, Knusperplätzchen!
Die erste Portion ist schon fast aufgegessen,
die muss ich unbedingt nochmal nachbacken!
Knusperplätzchen
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
250 g Butter
200 g Zucker
Vanillezucker
1 Ei
Alle Zutaten zu einem wunderbaren Knetteig verrühren.
Den Teig ruhen lassen, dann ausrollen und ausstechen.
Die Plätzchen bei 200°C ungefähr 12 Minuten backen.
Die machen ihrem Namen echt alle Ehre,
sind sowas von knusprig!
Diese kleinen Schei*erchen dürfen auch in keinem Jahr fehlen:
Schneeflöckchen
Machen unglaublich viel Arbeit,
weil ich sie so klein und niedlich haben will.
Das Ausstechen dauert so lange,
dass einem die Lust vergeht
und nach dem Backen müssen sie alle
noch mit Marmelade zusammengeklebt werden.
Aber ach, was tut man nicht alles :o)
Zwischendurch noch Schneemänner zusammengebaut,
entdeckt bei CuteFoodForKids
und nachgemacht.
Und gebrannte Erdnüsse gibt´s dieses Jahr wieder im wohnblog.
Gelingen mir immer erst im zweiten Anlauf.
Aber wenn dann die erste Schüssel verdrückt ist,
kann ich erst Ostern wieder mit der Produktion aufhören :o)
Ich wünsche euch einen prima Nikolaustag!
Ihr wart doch hoffentlich brav???
Samstag, 3. Dezember 2011
Mist, kaputt!
Hülfe,
das Kind hat sich ein Loch in die Jacke gebrannt!
Und ich sag noch
Pass mit dem Feuerkorb auf!
Wie flicke ich das denn jetzt?????
Dieser Polyesterkram,
was näht man denn da rauf?
Durch das Karomuster habe ich die Hoffnung,
dass man einen Flicken gar nicht so doll sehen wird....
Hat schonmal jemand sowas repariert??
Freitag, 2. Dezember 2011
Häkelmütze, die nächste
In Anlehnung an die Beanie-Mütze habe ich noch ein Jungen-kompatibles Modell gestrickt.
Wie immer zu groß für die Püppi, aber man kann erkennen was es sein soll.
Acht Runden hab ich gehäkelt und dann, zwei links, zwei rechts gestrickt
bis die Mütze lang genug war. Weil diese Mütze ziemlich dünn ist, bin ich bei einer weiteren der Empfehlung von Inken gefolgt und habe beim Strickpart den Faden doppelt genommen. Das Ergebnis ist dann ordentlich warm, so wie eine Mütze sein soll.
PS: Ganz herzlichen Dank für die vielen netten Kommentare zum fertigen Wednesday-Quilt!! Ich hab mich ganz doll drüber gefreut! Und zu der Frage ob es einen nächsten geben wird - nein, vorerst nicht. Ich habe schon ein anderes Langzeitprojekt in Planung, was schon seit über einem Jahr aus Ausführung wartet. Einen Teppich. Aber dazu später näheres, da muss ich mich erst mal reinfuchsen.
Wie immer zu groß für die Püppi, aber man kann erkennen was es sein soll.
Acht Runden hab ich gehäkelt und dann, zwei links, zwei rechts gestrickt
bis die Mütze lang genug war. Weil diese Mütze ziemlich dünn ist, bin ich bei einer weiteren der Empfehlung von Inken gefolgt und habe beim Strickpart den Faden doppelt genommen. Das Ergebnis ist dann ordentlich warm, so wie eine Mütze sein soll.
PS: Ganz herzlichen Dank für die vielen netten Kommentare zum fertigen Wednesday-Quilt!! Ich hab mich ganz doll drüber gefreut! Und zu der Frage ob es einen nächsten geben wird - nein, vorerst nicht. Ich habe schon ein anderes Langzeitprojekt in Planung, was schon seit über einem Jahr aus Ausführung wartet. Einen Teppich. Aber dazu später näheres, da muss ich mich erst mal reinfuchsen.
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